Photovoltaik – Hände weg von Sets!

Dezember 22, 2018 Exenberger Markus

Photovoltaik (PV) - Beratung statt tausende Euros verbrennen

Mein Partner in Crime Peter Polz (www.polz.at) und ich bedauern immer wieder, wenn wir fertige Photovoltaiksets im ebay oder auf diversen Webseiten sehen.

Unsere Bitte: Lasst euch beraten und kauft nicht irgendein Set, ohne einen Plan zu haben. 

Hände weg von fertigen Sets!

Das Hauptproblem bei der ganzen Sache: Es kennen sich nur wenige Leute WIRKLICH damit aus. Das ist der Grund, wieso Peter immer nur speziell abgestimmte Sets zusammenstellt - genau angepasst auf die Anforderung des Kunden.

  1. Kaum jemand kennt sich mit der Materie wirklich aus. (auch wenn man das von sich glaubt)
  2. Kaum jemand weiß seinen Strombedarf und schon gar nicht den der Zukunft
  3. Kaum jemand hat einen Plan, was er mit einer PV überhaupt abdecken will
  4. Kaum jemand plant mit realistischen Energie Einträgen
  5. Kaum jemand plant mit realistischen Energie Speicher
  6. Kaum jemand weiß in welche Richtung Technologien in Zukunft gehen

Und aus diesem Unwissen werden Entscheidungen getroffen, mit denen man zb 30 Jahre leben muss. Und dass vielleicht damit falsche Versprechungen einhergehen, sagt einem auch niemand. Dabei ist es doppelt schmerzhaft, weil PV üblicherweise eine grundsätzlich kostspielige Sache ist. Man glaubt ein Schnäppchen geschlagen zu haben und dabei geht es technisch viel besser, qualitativ hochwertiger und das sogar oft zu günstigeren Preisen.

Gerade bei der PV ist es wichtig, jedes Detail zu verstehen. Welche Module, welcher Laderegler, welche Batterien, welche Spannung, welche Leitungsquerschnitte, welche Gefahren, welche Einsparungsmöglichkeiten, welcher Generator, Wind dazu oder lieber nicht, wie lange soll mein Puffer reichen, kann ich bei der Fahrt wie laden und und und

Wer sich diese Arbeit nicht antut, wird eine Anlage haben, die viel Geld gekostet hat und wenig bringt. Und oftmals unbewusst auch keiner Garantie unterliegt, weil die Garantiebedingungen nicht erfüllt sind.

Mein Ansatz

Mein Ansatz ist, wie immer, zuerst genau prüfen: Was brauche ich denn eigentlich wirklich? Ohne welches technische Gerät kann / Will ich nicht leben? wieviel Komfort will ich haben? Das heißt mein Ansatz ist: in sich zu gehen, sich und seine eigenen Mechanismen hinterfragen. Ich gehe von der Situation im Wald im Baumhaus aus und handle mich langsam Richtung Komfort. Denn technisch bedienen kann ich mit genügend Wissen und Kleingeld alles, was ich mir wünsche. Aber der Umzug in ein Tiny House oder im Sommer ins Wohnmobil kann auch eine Umstellung im Geiste sein und bedeuten, dass ich mich frage, was brauche ich in Zukunft wirklich und das kann sein: ein paar LED Lampen, Handy und Computer laden, ein kleiner Kühlschrank, die Zündung vom Gasherd .... solche Dinge.

Peters Ansatz

"Schreib zusammen was du dir wünschst, deinen Verbrauch, wo du mit der PV stehst, dein Budget - dann stell ich dir etwas zusammen. Geht nicht - gibts nicht, aber bleiben wir realistisch und erstellen wir zuerst einen Plan."

Peter plant derart realistisch, dass man später nicht meckern kann, weil er hat es einem ja gesagt. Er würde auch nichts verkaufen nur um des Verkaufens Willen, sondern erst wenn der Kunde langjährig zufrieden ist, ist es eine runde Sache für alle Beteiligten. Es kommt immer wieder vor, dass er einem Kunden sagt: Selbst wenn ich damit gutes Geschäft machen würde, ich verkaufe dir das nicht, weil ich weiss, dass du damit nicht ganz glücklich wirst. Schau hier sind ein paar Alternativen. Ist leider selten geworden, dass man so aufrichtige und ehrliche Berater findet.

Auch er hat mittlerweile Sets im Angebot, aber nur als sehr grobe Preisorientierung. Und er würde sowas niemals ohne Beratung (kostenlos!) verkaufen.